Auf Grün setzen

Wir glauben, dass auch Unternehmen, die im Cyberspace aktiv sind, dies auf nachhaltige Weise tun können.

Wir sind das erste europäische TLD-Register, das im Rahmen des „EU Eco-Management and Audit Scheme“ (EMAS) registriert wurde.

Umweltschutzmaßnahmen

EURid verfolgt beim Management seit vielen Jahren einen umweltbewussten Ansatz.

Die EMAS-Registrierung analysiert unsere laufenden Aktivitäten und demonstriert unser öffentliches Engagement, unseren ökologischen Fußabdruck zu verkleinern. Zu diesen Aktivitäten gehören unter anderem:

  • Ressourceneffizienz: Wir möchten die Auswirkung des Schadstoffausstoßes von Autos auf unsere Umwelt durch die Umsetzung eines Plans, der die Einführung umweltfreundlicher Firmenwagen vorsieht, reduzieren. Dies ist nur eine der von EURid geplanten Initiativen, um zu einer Verbesserung der Luftqualität beizutragen.
  • Unternehmensengagement: Wir sind davon überzeugt, dass firmeninterne Werbung für Nachhaltigkeitsprogramme die Beteiligung der Mitarbeiter an Umweltaktivitäten und Projekten erhöht.
  • Verantwortungsbewusste Veranstaltungen: Bei der Organisation von Konferenzen und Veranstaltungen für zugelassene Registrare oder bei der Teilnahme an Fachmessen und Meetings wendet EURid die Kriterien des „Meeting Guide“ des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP) an, um zu gewährleisten, dass solche Veranstaltungen und die damit zusammenhängenden Reisen so umweltschonend wie möglich sind.

Umweltpolitik und Zielsetzungen

Das EMAS and ISO 14001 Environmental Statement 2018-2020 (PDF) beschreibt EURids Umweltpolitik, die Zielsetzungen und Aktivitäten-Programme für die nächsten drei Jahre.

Über EMAS

Das „EU Eco-Management and Audit Scheme“ ist ein freiwilliges Umweltmanagementsystem und eine Umweltbetriebsprüfung für Unternehmen und Organisationen, die ihre Umweltleistung analysieren, berichten und verbessern möchten. Dieses Schema hilft Firmen, ihren Produktionsprozess zu optimieren, Umweltbelastungen zu verringern und Ressourcen effizienter zu nutzen.

EURid erhielt die EMAS-Registrierung im Mai 2012 und hat die Registrierung für den Zeitraum 2015-2017 verlängert. Unsere Registrierungsnummer ist BE-VL-000016.

CO2-Kompensation

In 2014 haben wir unsere CO2-Emissionen von 2013 berechnet und verifizierte CO2-Gutschriften erworben, die für den Bau von Windturbinen und für die Gewinnung von Biodiesel aus Purgiernuss-Samen in Gujarat, Indien benutzt wurden.

Im April 2015 hat EURid sich erneut mit der spanischen Non-Profit-Organisation FAPAS zusammengetan, um seine CO2-Bilanz auszugleichen. Eine Anzahl von Obstbäumen wurde in der spanischen Provinz Asturien angepflanzt, in der der vom Aussterben bedrohte europäische Braunbär zuhause ist. Mit der Teilnahme am Programm „+BEARS –CO2“ konnte EURid nicht nur einen Beitrag zum Klimaschutz leisten, sondern auch zu einer erhöhten Biodiversität in der Region beitragen.

In 2015 haben wir verifizierte CO2-Gutschriften erworben und uns für die Teilnahme am Ecomapuà Projekt entschieden, um die CO2-Emissionen des Jahres 2014 auszugleichen. Dieses Projekt hat unter anderem als Zielsetzung, die reiche Biodiversität des Amazonas zu erhalten.

In 2016 haben wir für die in 2015 ausgestossenen CO2-Abgase verifizierte CO2-Gutschriften erworben, um das Dak Rung Wasserkraftwerk-Projekt in Vietnam zu unterstützen. Dieses Projekt für erneuerbare Energie besteht aus dem Bau eines 8 MW-Wasserkraftwerks am Dak Rung (Provinz Dak Nong), das erneuerbare Energie für die lokale Bevölkerung und für Vietnams allgemeines Stromnetz liefert. Zudem hilft das Kraftwerk bei der Reduzierung von Treibhausgasemissionen in der Region und unterstützt es die Entwicklung der lokalen Bevölkerung.

Um die CO2-Emissionen im Jahr 2016 auszugleichen, hat EURid zertifizierte CO2-Gutschriften erworben, um damit das „Borehole Rehabilitation Project” (Brunnensanierung) in Uganda zu unterstützen. Ziel des Brunnensanierungsprojekts ist, die Situation vor Ort zu verbessern, indem in Zusammenarbeit mit den ugandischen Gemeinden beschädigte Brunnen instandgesetzt und der Zugang zu sauberem und sicherem Trinkwasser wiederhergestellt wird. Der direkte Nutzen des Projekts besteht darin, dass Familien keine weiten Entfernungen mehr zurücklegen müssen, um an Wasser zu kommen bzw. das Wasser nicht mehr abkochen müssen, um Krankheitserregern vorzubeugen. Dadurch wird Feuerholz gespart und weniger CO2 in die Atmosphäre freigesetzt.

In 2018 haben wir unsere CO2-Emissionen von 2017 bewertet und unsere Unterstützung für das „Borehole Rehabilitation Project” (Brunnensanierung) in Uganda erneuert. Diesmal lag unser Fokus auf den Bezirken Dokolo, Otuke und Alebtong in Uganda. Wie im Jahr 2017 ist das Ziel des ugandischen Bohrlochprojekts, mit ugandischen Gemeinden zusammenzuarbeiten, um zerstörte Bohrlöcher zu reparieren, um so den Zugang zu sauberem, sicherem Trinkwasser wiederherzustellen.